Winith Schützen Windberg Standeinweihung

Schützengau gibt Zuschuss für Lichtgewehr

Die Winith-Schützen Windberg haben ihren Traum erfüllt. Nach den langen Renovierungsarbeiten konnten die neuen elektronischen Schießstände im Keller des Vereinslokals Hüttinger bereits in Betrieb genommen werden. Da es wegen der Hygienevorschriften nicht machbar war, dass alle Gäste in den unteren Räumen im Keller Platz hatten, fand die anschließende kirchliche Segnung durch Pfarrer Abt Hermann Josef Kugler nur in Anwesenheit der Vorstandschaft, von Bürgermeister Helmut Haimerl, Gauschützenmeister Roland Saller und Gastwirt Helmut Hüttinger statt


Die neue Schießanlage
 


Nach der kirchlichen Segnung des neuen Schießstandes (von links):
Gauschützenmeister Roland Saller, Abt Hermann Josef Kugler, Schützenmeisterin Annette Pielmeier,
Bürgermeister Helmut Haimerl und Gastwirt Helmut Hüttinger.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen gab Schützenmeisterin Annette Pielmeier einen kurzen Rückblick über die Errichtung der neuen elektronischen Schießstände der Winith-Schützen.

Im Herbst 2019 begann die Planung der neuen Schießstände. Zuschüsse gab es vom Bayerischen Sportschützenbund (BSSB) und von der Gemeinde. Ende August wurden die Schießstände installiert Zeitgleich mit der Zusage der Fördergelder bestellte der Verein Ende April die elektronischen Stände. Die Räumung der Schießräume, der Rückbau an der Schießwand, viele andere Arbeiten sowie die Entsorgung des Mülls begannen Anfang Mai. Etwa 30 bis 35 Arbeitseinsätze waren notwendig, um die Räume wieder in Glanz zu bringen. Elektro-, Schreiner- und Malerarbeiten waren weitere Schritte. Ende August war es endlich geschafft, es konnten die neuen Schießstände installiert und aktiviert werden. Überaus glücklich wurde das Ziel erreicht, am 11. September begann pünktlich die neue Schießsaison.

Das Schützenstüberl wurde vom Herbergsvater neu gestaltet und so fühlten sich alle Schützen pudelwohl in den neuen Räumen.

„Ich wünsche unserem neuen Schützenstand alles, alles Gute für die Zukunft, dass unser Schießsport immer reibungslos und unfallfrei verläuft“, sagte die Schützenmeisterin. Annette Pielmeier sprach dann einen Dank aus an diejenige, ohne deren Hilfe der Traum eines neuen elektronischen Schießstandes nicht verwirklicht werden hätte können: die Gemeinde Windberg, an der Spitze der damalige Bürgermeister Hans Gstettenbauer und 2. Bürgermeister und jetzige Bürgermeister Helmut Haimerl, für die großzügige Zuwendung. Sie half bei der Finanzierung einen großen Schritt weiter. Ebenso bekam der Verein die Zwischenfinanzierung über die Gemeinde zinslos. Weiterhin dankte sie dem Herbergsvater Helmut Hüttinger für die unermüdliche Unterstützung bei der Mitgestaltung der Renovierung, auch allen Helfern für ihre Mitarbeit bei der Montage der Schießwand, der Verkleidung an der Wand, der Beleuchtung oder Technik.

Auch die Werbung spielte eine Rolle. Der Dank gilt auch allen Sponsoren, die den Verein finanziell unterstützt haben. Denn ohne Spenden und Fördergelder hätte dies nicht bewältigt werden können.

Schließlich sprach sie einem Mann ein ganz großes Vergelt’s Gott aus, und zwar Erwin Zitzlsberger. Er war die treibende Kraft, das alles auf die Beine zu stellen. „Erwin managte alles, gab mir die Arbeit zu koordinieren und einzuteilen. Er setzte viel Freizeit ein. Das Angebot, die Bestellung der neuen Anlage, die vielen, vielen Telefongespräche mit Herrn Roßgoderer von der Firma Meyton und noch vieles mehr beschäftigten Erwin den ganzen Sommer lang“, resümierte die Schützenmeisterin.

Große Scheibe wird im Schützenkeller aufgehängt

Zum Schluss wurden alle eingeladen, den neuen Schießstand zu besichtigen und die elektronischen Stände auszuprobieren. Es wurde dabei eine Schützenscheibe ausgeschossen. Den 1. Schuss an der neuen Anlage durfte Pfarrer Abt Hermann Josef Kugler abgeben. Die Siegerehrung fand anschließend statt, es gab diese Scheibe zu gewinnen. Die große Scheibe wird im Schützenkeller als Erinnerung aufgehängt, der Sieger Roland Auerbacher bekam die gleiche Scheibe (gestiftet von Linda Fank) in klein.

Bericht Straubinger Tagblatt vom 19.10.2020